Worte und Bilder sind meine Freundinnen in diesen stürmischen Zeiten. In meinen Zeichnungen, Texten, Graphic Essays und Gemälden erkunde ich die Beziehungen zwischen Menschen und Landschaften, zwischen Vergangenheiten und Zukünften und die Brüche, Sümpfe und Widersprüchlichkeiten unserer Zeit.


Seit ich schreiben kann, sammle ich Geschichten und Zeichnungen in kleine Hefte. An der Kunsthochschule in Kassel durfte ich mich mit Malerei und Performance beschäftigen, bis es mich dann aufs Land zog, wo das Kunstschaffen nun Platz findet zwischen Gartenarbeit, Kinderhüten, Besprechungen und Selbstverwaltung.
Seit 2016 lebe ich in verschiedenen Formen von Gemeinschaft, 2020 habe ich die Fuchsmühle mit gegründet – ein Gemeinschaftsnetzwerk im nordhessischem Holleland, in dem etwa 50 Menschen gemeinschaftlich miteinander leben. Bei der Gründung habe ich viel über Commons und regionalen Wandel gelernt unter anderem von Silke Helfrich, die uns in den Anfangsjahren begleitet hat.


Seit 2018 schreibe ich für Oya, ein Commons, dass Bücher, Briefe, Zeitschriften und Hörstücke herausbringt und zu Wirkwochen einlädt. Dort durfte ich sehr viel übers Schreiben und Gestalten lernen, unter anderem von Lara Mallien.
Seit 2024 mache ich mit drei Freundinnen Holles Rad. Wir gestalten achtmal im Jahr Briefe mit Kunst, Gedichten, Märchen, Impulsen für Ritualen oder Reflektionsfragen zu den Jahreszeiten. Damit versuchen wir mehr Verbindung zur Landschaft, zu zyklischer Zeit, zu einander, uns selbst und der mehr-als-menschlichen Welt. Dabei begegnen uns immer wieder die Brüche, die gewaltvolle Vergangenheiten hinterlassen haben in der Widersprüchlichkeit unserer Zeit.
